Wer wir sind

Der Dionysos e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Theater- und Tanzprojekten.

Was wir wollen

Ziel unseres Vereins ist die Förderung von Theater- und Tanzprojekten und ihren Künstlern, insbesondere solchen Künstlerinnen und Künstlern, die eine erste Gelegenheit suchen, ihre Konzepte und Ideen einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen oder deren künstlerischen Vorstellungen in einem kommerziellen Rahmen keine Verwirklichung finden können. Dabei unterstützt der Verein ein unbeschränktes Repertoire von künstlerischen Ästhetiken und inhaltlichen Schwerpunkten auf dem Weg zum Publikum. Der Verein fördert diese Projekte und Künstler in Form einer Starthilfe, Organisation und /oder Durchführung von Aufführungen oder Bezuschussung von Produktionskosten.

Unser aktuelles Projekt


geplant für Frühjahr/Sommer 2011:
GESCHICHTE EINES BIRNBAUMS
Ein Stück über Lebensträume und verschwundene Dörfer von Julia Tausend

Spiel: Rainer Hustedt
Regie: Julia Tausend
Installation: Sven Reese
Eine Produktion des Klubs der Ingenieurstöchter


Gert lebt allein auf dem Land. Sein Sohn Alexander ist Journalist in einer Großstadt. Er arbeitet an einer Reportage über ein für den Braunkohletagebau abgerissenes und umgesiedeltes Dorf. Auf der Recherchereise besucht er seinen Vater Gert. Alexander ist schockiert von der Legoland-Atmosphäre der neuen Siedlung und vom Verlust der Wurzeln des Dorfes. Er ist empört über die scheinbar beliebige Austauschbarkeit der Orte seiner Jugend – für den Vater ist diese Veränderung der Landschaft nebensächlich. Er genießt sein Rentnerdasein und die Zeit mit seiner neuen Liebe.
Aber Alexander ist nicht nur wegen der Reportage in die alte Heimat gekommen. Er will seinen Vater überreden, in eine Seniorenresidenz zu ziehen.
Das Stück für einen Schauspieler, zwei Figuren und einen Apfelkuchen ist eine Auseinandersetzung über verschiedene Lebens- und Glücksentwürfe, über Sinn- und Kohleabbau.


„In dem Einakter „Geschichte eines Birnbaums“ von Julia Tausend erwies sich Schauspieler Rainer Hustedt nicht nur als grandioser Mime, sondern auch als versierter Bäcker. Spannung ist von Anfang an garantiert - und das auch ohne Requisiten und Backzutaten. Denn der Text hat es in sich und lässt auf weitere Arbeiten der jungen Theaterfrau Julia Tausend (Jahrgang 1980) hoffen.“

GIEßENER ANZEIGER 21.09.10

„Den Sprung zwischen den Generationen und Zeiten vollzieht Hustedt mit Minimaleinsatz, aber dafür mit umso glaubwürdiger Wirkung. … Das Stück über Lebensträume, verschwunden Dörfer und den Rollenwechsel im Verhältnis von Kind und Eltern macht nachdenklich. Wie gehen wir um mit dem, was aus früheren Zeiten übrig geblieben ist? Haben Kinder das Recht, über das Leben ihrer Eltern zu bestimmen? Wie wollen wir unser eigenes Alter gestalten? Die „Geschichte eines Birnbaums“ gibt keine allumfassende Antwort auf diese Fragen, aber jede Menge Denkanstöße.“
GIEßENER ALLGEMEINE 21.09.10



 

kontakt

  • Inka Atassi
  • Kollwitzstraße 64
  • 10435 Berlin
  • mail@dionysos-theaterprojekte.de
  • Bankverbindung:
  • Dionysos e.V.
  • Kontonummer: 139 832 00
  • Bankleitzahl: 257 700 69
  • Deutsche Bank Celle